Buchtipp, ruft Karen Grace Holmsgaard. :)

Hallo liebe Freunde meiner Leseecke!

Heute möchte ich Euch mal wieder ein Buch vorstellen, welches mich sehr beeindruckt hat.

Es trägt den Titel „Ein Junge aus der DDR“ und stammt von Ernst Michael Schwarz.

Ein Leben zwischen kaltem Krieg und Gegenwart

Inhalt: Dies ist die Erzählung eines Jungen, der 1947 in Leipzig geboren wird, in der Sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR aufwächst. Was macht eine glückliche Kindheit und Jugend aus? Wie lebt man zwischen einem behüteten, bürgerlichen Elternhaus, Erzählungen von Vertreibung, der Zeit im Thomaner-Chor, den vielen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in der DDR und den weltpolitischen Ereignissen der 1950er und 1960er Jahre? Was wird wirklich wichtig für das eigene Leben? Die Jahre im Internat, die erste Liebe, die neue Musikszene – all das wird hier aus den Augen des Heranwachsenden beschrieben. Ein persönliches Stück deutscher Geschichte, ein plastischer Einblick in eine etwas andere Biographie zwischen den Welten.

Sehr fesselnd und anschaulich erzählt Ernst Michael Ernst sein Leben in der DDR.

Eigentlich geboren, bevor die DDR gegründet wurde wuchs er behütet in Leipzig auf und erkennt Schritt für Schritt, dass es zwei Welten gibt. Die sozialistische Welt und die kapitalistische Welt.

Zunächst darf er noch zwischen den Welten wandeln und ist mir seinem Leben in der DDR wirklich zufrieden.

Und das es nie wieder Krieg geben darf, das ist wohl mehr als verständlich.

Der erste Einschnitt in diese Kindheit ereignet sich im Jahr 1958. Es ist ein durchaus positiver Einschnitt: Der Thomaner Chor.

Aber auch hier (oder auch gerade hier) immer die Ost-West Konflikte, die der Autor allerdings alle gut überstanden hat. Und Klappe halten war in diesem Zusammenhang immer eine gute Idee.

Nach dem Thomaner Chor und Religion ging es dann weiter mit FDJ und EOS. Nicht zuletzt, weil der 13. August 1961 bereits stattgefunden hatte.

Aber, da gab es ja noch die Berufsausbildung mit Abitur. Das ist ebenfalls noch ein Weg gewesen. Und ein Beruf auf dem Bau ist schließlich auch kein schlechter Beruf.

Schließlich gab es noch mehr als Knutschen und Händchen halten, aber an eine Ehe war noch nicht zu denken.

Dafür kam eine andere Liebschaft die Nationale Volksarmee (NVA).

Aber auch Bilder vom Sozialismus können Risse bekommen, wenn man nicht mitmacht.

Und Jugendträume gehen auch nicht immer in Erfüllung, leider.

Mir hat dieser Einblick in eine Kindheit und Jugendzeit der frühen DDR sehr gut gefallen, zumal ich in dieser frühen DDR noch nicht gelebt habe.

Sicher, jeder hat die DDR anders erlebt, das kann ich nicht bestreiten.

Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es damals in Leipzig so gewesen ist.

Von mir fünf Sterne für eine sehr lebendige Erzählung.

ein-junge-aus-der-ddr

https://www.amazon.de/Ein-Junge-Ernst-Michael-Schwarz-ebook/dp/B01EFVMWFU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1474900241&sr=8-1&keywords=Ein+Junge+aus+der+DDR

Gruß Karen

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