Heute komme ich Euch indisch, meint Karen Grace Holmsgaard. :)

Guten Morgen liebe Blogfreunde! Heute ist schon wieder Dienstag und die Woche nimmt ihren Lauf. Mal sehen, was ich heute noch so anstelle, mir wird schon etwas einfallen.

Hier kommt erst einmal mein Rezeptvorschlag für heute, ich hoffe er sagt Euch zu.

 Indisches Karotten – Reis – Gericht

 Zutaten für vier Personen:

 1 Bund          Lauchzwiebeln

800 g  Karotten

4 TL    Öl

             Currypulver nach Geschmack

400 g  Tomaten, passierte

1 Becher       Schmand

125 ml            Milch, fettarme

2 TL    Mehl

             Salz und Pfeffer

3 Tassen       Reis

6 Tassen       Brühe

2 TL    Öl

             Koriander

             Zucker

 Zubereitung:

 Gemüse putzen, Lauchzwiebeln in Ringe, Karotten in Scheiben schneiden. Öl erhitzen, Lauchzwiebeln darin anbraten und mit Currypulver bestreuen. Karotten hinzufügen und unter Rühren anbraten. Tomaten angießen und weiter garen, bis die Karotten gerade weich sind.

 Schmand mit Milch und Mehl verrühren und zum Karotten-Tomaten-Topf geben, kurz aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, Koriander und Zucker abschmecken. Ggf. noch Curry hinzufügen, es sollte schon pikant schmecken.

 Öl erhitzen, Reis anbraten, Brühe hinzufügen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen bis alle Brühe aufgesogen ist und der Reis körnig und gar ist. Die letzten Minuten bei ausgeschaltetem Herd ziehen lassen.

 Den Karotten-Topf mit dem Stabmixer pürieren, bis nur noch ein paar Stücke Karotten zu sehen sind, aber ansonsten sollte es eine homogene Masse sein.

 Dann wird der gegarte Reis mit dem Karotten-Tomaten-Topf verrührt.

 Dazu passt Naan Brot.

Naan Brot

 Zutaten für vier Personen:

 20 g    Hefe (ein halber Würfel)

1 TL    Zucker

140 ml            Wasser, lauwarmes

200 g  Mehl (Typ 505)

1 EL    Joghurt

1 EL    Ghee

1 TL    Salz

1 EL    Schwarzkümmel (Kalonjee Seeds, Zwiebelsamen)

             Mehl für die Arbeitsfläche

 Zubereitung:

 Die Hefe mit dem Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Wenn sich die Hefe komplett aufgelöst hat, einfach 10 Minuten stehen lassen. Es sollten sich nun Blasen gebildet haben. Ist das nicht der Fall, dann war die Hefe nicht frisch!

 Das Mehl in eine Rührschüssel geben und für die flüssige Hefe eine Vertiefung in die Mitte hineindrücken. Nun Ghee, Salz, Joghurt und die flüssige Hefe hinzugeben. Alles solange rühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Ist der Teig zu flüssig, noch etwas Mehl zugeben. Wird er zu zäh, dann etwas Joghurt oder Wasser hinzufügen.

Im Anschluss den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mindestens fünf Minuten gut durchkneten. Lieber länger kneten als zu kurz!

 Anschließend den Teig in einer abgedeckten Schüssel, an einem nicht zugigen Ort (z. B. im ausgeschalteten Backofen) 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen.

 Danach den Teig nochmals gut durchkneten, diesmal mindestens zwei Minuten.

 Nun schon mal den Backofen auf höchste Stufe vorheizen. Wenn ein Grill im Backofen vorhanden ist, diesen nutzen!

 Den Teig in sechs Stücke teilen und Rollen oder Kugeln formen. Etwas Schwarzkümmel auf die Arbeitsfläche streuen, die Teigstücke zu etwa 1cm dicken Fladen flach drücken und im Schwarzkümmel wenden und dabei leicht andrücken, so dass Samen auf beiden Seiten in der Oberfläche haften bleiben.

 Wenn Zeit ist, jetzt die Teigfladen noch einmal bis zu 30 min. gehen lassen.

 Alufolie mit Ghee bestreichen und mit den Fladen darauf für 5-10 Minuten in den Ofen. Die Fladen wenden, wenn die Oberfläche leicht(!) braun wird. Nochmal wenden, wenn die jetzt oben liegende Seite die gewünschte Bräunung erreicht hat. Nach Laune zwischendurch nochmal mit Ghee bestreichen. Fertig ist das Naan Brot, wenn die jetzt obere Seite die gewünschte Bräunung erreicht hat.

 Warm schmeckt es am besten.

 Varianten:

Man kann Butter statt Ghee verwenden. Ghee bekommt man im Asia-Laden.

 Man kann das Naan auch nach dem Backen mit Butter bestreichen statt während des Backens mit Ghee.

 Da das Brot in Indien im Lehmofen gebacken wird, kann man es auch im Pizzaofen oder auf einem Brotstein backen. Viel Hitze ist wichtig, damit es gut gelingt.

 Sonstiges:

Naan wird in Indien als Beilage serviert. Man kann es statt Reis verwenden. Es passt gut zu Gerichten bei denen nicht soviel Soße dabei ist, aber auch zu klassischem Curry. Auch so ist es ein leckerer Snack.

indien-vorpeisen

 Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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